Den Staat wie ein Unternehmen leiten

 

Seit langem plädiere ich dafür, dass ein Staat nach unternehmerischen Grundsätzen regiert wird, so dass er Gewinn abwirft für die Bürger oder wenigstens keine Verluste macht. Das bedeutet: Regieren müssen Unternehmer – die ihre eigenen Firmen natürlich abgeben müssen – und nicht eine Lobby von Unternehmen, die unfähige Politiker als Marionetten benützen.

 

Präsident Trump war Chef eines Unternehmens und dementsprechend wird er den Staat führen. Für ihn ist die USA wie eine Firma, die in einer Krise steckt und die er wieder flott machen will. Dank unternehmerischer Erfahrung könnte ihm das sogar gelingen.

Beispiel Obamacare: Sicher hat Trump dieses System nach Due Diligence-Kriterien analysieren lassen und festgestellt, dass es nicht rentiert. Wem nützt eine Krankenversicherung, die nach einigen Jahren pleite ist? Das hat o Wunder sogar der Autor einer deutschen Systemzeitung entdeckt, wie folgender Artikel zeigt.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/gesundheitsreform-usa-obamacare-barack-obama

 

Dass eine Regierung die Schulden reduziert, kann funktionieren: Präsident Bill Clinton ist es während seiner Amtszeit gelungen, die Schulden der USA erheblich zu reduzieren. Zugestanden, es gab in diesen Jahren eine gute Konjunktur, aber das strebt Trump ja auch an. Leider haben die deutschsprachigen Medienvertreter Bill Clinton kaum gefragt, wie er das fertig gebracht hat. Statt dessen haben sie lieber über seine Affären berichtet, so wie sie jetzt Donald Trump gezielt schlecht machen.

http://www.staatsverschuldung.de/usa01.htm

 

Vielleicht muss Präsident Trump in Bezug auf den Handel einige Konzessionen machen, z.B. nicht zu viel Strafzölle fordern oder technische Handelshemmnisse abbauen. Positiv zu bewerten ist, dass er Abkommen wie TTIP und das noch gefährlichere TISA ablehnt, gegen die auch in den USA protestiert wird. Es wäre zu hoffen, dass Präsident Trump auch TISA blockieren könnte, aber bei diesem Projekt ist die USA nur eine Partei unter mehreren anderen.

http://www.europa-konzept.eu/texte-von-regula-heinzelmann/tisa-das-gefährliche-abkommen/

 

Zu einer guten Unternehmensleitung gehört, dass man führende Mitarbeitende aussucht, die die Entscheidungen des Chefs kritisch beurteilen und Persönlichkeit genug haben, um ihm auch zu widersprechen. Das tat der Präsident. Dazu verstehen diese Minister etwas von der Materie, die sie zu bearbeiten haben – im Gegensatz zu den europäischen Staaten, in denen die Ministerernennungen eher an eine schlechte Lotterie erinnern. Ein erfolgreicher Unternehmer kann kein Diktator sein und das ist Trump auch nicht, auch wenn es viele behaupten.

 

Über seine unternehmerischen Grundsätze und Persönlichkeitsentwicklung hat Präsident Trump mehrere Bücher geschrieben, z.B.

https://www.amazon.de/Trump-Wie-man-reich-wird/dp/3898790800

 

 

Titelbild

"Der Ring der Nibelungen", gemalt und fotografiert von Regula Heinzelmann

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© Regula Heinzelmann