Die Lüge von der umweltfeindlichen Wirtschaft

Text von Regula Heinzelmann

 

15. Januar 2020

 

 

Die Vorstellung, dass die Umweltverschmutzung von der Wirtschaft herrührt, ist keineswegs neu, schon Mitte der achtziger Jahre hiess es, die böse Industrie verschmutzt die Umwelt. Wie immer wenn die Mainstream-Medien eine Behauptung aufstellen, muss man als kritischer Journalist erst mal vom Gegenteil ausgehen und an der Quelle recherchieren. Die Wahrheit liegt dann irgendwo dazwischen. Gründliche Recherchen sind zeitaufwendig, die wenigsten Tagesjournalisten können das machen und bezahlt werden sie auch nicht gerade üppig oder manchmal sogar schlecht. Für Freie ist das eher möglich, wenn sie über dasselbe Thema mehrmals schreiben.

 

Nun 1987 stiess ich auf das Thema Umweltmanagement – vielleicht stammt der Ausdruck sogar von mir, das kann man aber nicht sicher behaupten. Nun ich habe erstmal zwei Kisten Material von Unternehmern und Ämtern gesammelt, bevor ich meine erste Serie für „Finanz und Wirtschaft“ schrieb und dabei entdeckt, dass die böse Industrie jede Menge Umwelttechnik entwickelt hatte. Es gab Ende der achtziger Jahre schon Umweltmessen, z.B. ENVITEC in Düsseldorf, die leider nicht mehr veranstaltet wird. Ich einer der ersten Deutschsprachigen Medienleute, die das Thema Umweltmanagement von der Unternehmensseite betrachtet beschrieben, nämlich wie es funktioniert und zwar von der Produkteplanung bis zum Recycling.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/umweltmanagement/

 

Aus den Recherchen entstand mein Buch „Umweltschutz – Herausforderung und Chance“, siehe Titelbild im Link, auf das ich als Schweizerin stolz war. Dieses erschien im Verlag „Blick durch die Wirtschaft“ der Frankfurter Allgemeinen – nicht zu verwechseln mit dem Schweizer Blick. Den Verlag und die gleichnamige Zeitung gibt es heute leider nicht mehr und das Buch ist vergriffen. Auch die Zeitung „Frankfurter Allgemeine“ ist leider schon lange nicht mehr die Qualitätszeitung von damals. Letztes Jahr schrieb die FAZ-Redaktion „Greta kann CO2 sehen“ und das war nicht als Satire gemeint. Solchen Quatsch liest man nicht mal in den Klatschblättern.

 

1990 bin ich zum ersten Mal von der Schweiz nach Berlin gefahren mit dem Zug und gleich nach der Grenze habe ich gesehen, was da los war ohne funktionierende Wirtschaft, dreckige Flüsse, Erosion und stinkende Luft. In Ostberlin erhielt ich einen Umweltbericht der DDR, das war eine ganz andere Terminologie.

 

Nach der Wende wurde mit relativ einfachen Mitteln verhindert, dass im Gebiet der DDR bei den aktiven Unternehmen tausende von Tonnen weniger Dreck in die Umwelt gelangte. Als ich acht Jahre später wieder nach Berlin fuhr, sah die Landschaft ganz anders aus, Respekt vor dieser Leistung.

 

Wenn man aber weiter mit grüner Politik die Unternehmen schädigt, vor allem die des Mittelstandes, haben wir bald wieder Umweltverschmutzung wie damals in der DDR.

 

Bedauerlich ist, dass die Umwelttechnik, die unsere Unternehmen einsetzen, noch lange nicht weltweit verfügbar ist. Mit dem Geld, das man für CO2-Bekämpfung verschleudert, würde man besser KONTROLLIERTE Umwelt-Projekte in den Entwicklungsländern fördern.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/

 

Andererseits muss man die Entwicklungsländer und ihre Einwohner schützen vor geldgierigen Konzernen, die Grundwasser abpumpen oder Materialien für Batterien für die von den Grünen so hochgeschätzten Batterien für Elektroautos auf menschenfeindliche und umweltschädliche Art gewinnen und weiteres mehr. Schwarze Schafe gibt es in der Wirtschaft leider auch. Die Unternehmen, die pflichtbewusst Umweltmanagement betreiben, kann man nicht mit ihnen in einen Topf werden.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/

 

 

 

Willkommen im neuen Zeitalter der Inquisition!

 

In den 90er Jahren war ich schon nahe dran, ein Buch über Ökotyrannei zu schreiben, aber dieses Thema wurde damals von anderen Autoren besetzt. 2011 entstand dann „Die Ökotyrannen“, das ist noch erhältlich.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/ökotyrannei/

 

 

Für dieses Buch recherchierte ich intensiv über Klimathesen, das erschien mir, als müsste ich ein Meer mit dem Löffel ausschöpfen. Viele widersprechen der IPCC. Aber die IPCC-Kritiker wurden schon 2011 diskriminiert und im November 2019 versuchte man mit Gewalt eine kritische Tagung zu verhindern, die aber doch stattfand.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/die-ipcc-und-ihre-kritiker/

 

 

 

Es lohnt sich, wenn man sich wehrt!

 

http://www.europa-konzept.eu/aktuelle-texte/unternehmerstreik-jetzt/

 

 

 

 

Titelbild

 

Foto von Gero Greb

 

Das Tier auf dem Foto war eine lebendige Zartschrecke, die wohl immer noch in Geros Naturgarten herumhüpft. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gestreifte_Zartschrecke

 

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© Regula Heinzelmann