30 Jahre Wiederausbeutung

 

Den Text von Regula Heinzelmann über die Wiedervereinigung findet man hier:

 

https://www.europa-konzept.eu/politik-neues-europa-pneu/30-jahre-wiedervereinigung-deutschland/

 

 

Aktuelles 

 

7. Oktober 2020

 

Empfehlenswerte Sendung über die Entwickung der Treuhand und ihre kriminellen Machenschaften. 

 

ZDF-History

Die Treuhand – Die wahre Geschichte

 

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/die-treuhand--die-wahre-geschichte-100.html

 

 

 

 

 

Text von Gero Greb

zum 3.10.2020, geschrieben am 1.10.2020

 

gero greb, zum 3.10.2020  am 1. + 2.10.2020

 

 

Als Wossi /(Mutter Köln/Vater Cölln, ein Vorort von Meissen) war ich ab 1968 regelmässig in der DDR – ich weiss also, wovon ich schreibe!

 

Es ist einmalig in der Weltgeschichte, dass aufgrund eines „Spickzettels“ der Lauf der Weltgeschichte so radikal verändert wurde!

 

Die Wiedervereinigung stand von Anfang an unter dem schlechten Stern „Turbokapitalismus und Arroganz“ des Westen gegenüber dem Osten! Diese Wiedervereinnahmung des Westens hat auch den Namen Treuhand!

 

Was vor 30 Jahren im Osten abgegangen ist, war – ich glaube nicht nur aus meiner Sicht - ein Verbrechen! Und das wissen alle, ob OSSI oder WESSI! Ich würde es seitens unserer damaligen Westpolitiker so nennen:

         

„Aufbau und Unterstützung einer kriminellen Organisation!“

 

Und diese „Wiedervereinnahmung“ durch den Westen hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Denn da kommt noch etwas hinzu – hier im Westen hört/denkt man: „Alle Ossis sind Rechtsradikale – Nazis“! Hierbei wird von unseren Besserwessis nicht berücksichtigt, dass meine Brüder und Schwestern im Osten 40 Jahre Diktatur zu erleiden hatten, während es sich der Westen gut gehen liess! Das heisst, dass unsere Deutschen drüben ein viel feineres Gespür dafür haben, was Demokratie, Demokratur, Diktatur für den einzelnen Menschen bedeutet. Nur ein Beispiel der Links/Grünen Weltverschlechterer: Wir sollen gezwungen werden unser in Jahrhunderten gewachsenes  Kulturgut „Muttersprache“ komplett umzubauen, unerträglich (zum Hören) und kaum noch lesbar zu machen – das ist der Anfang einer Diktatur! Diese Aussage wurde heute morgen 2.10.2010 (diesen Text habe ich am 1.10.2020 gegen 15:00 Uhr geschrieben!!) im MOMA /ARD von Thomas de Maiziére voll und ganz bestätigt! 

 

 

ARD MOMA 2.10.2020 7.15 Uhr

 

Thomas de Maiziére  kritisiert die Arroganz des Westen z.B. den Ostdeutschen mit Denglisch und Genderismus auf den Geist zu gehen usw.

 

49% der Ossis unzufrieden mit der Entwicklung besonders unserer Demokratie!

 

Merkel als Sprecherin des Demokratischen Aufbruchs hat beim 1. Treffen mit Thomas de Maiziére keinen großen Eindruck hinterlassen – das kam erst später

 

Es gab am Anfang viele Probleme unter anderem auch mit der Treuhand.

 

Dies ist der schriftliche Auszug aus dem Interview mit dem ARD-MOMA-Moderator – fängt bei Minute 2:01 an interessant zu werden siehe unten“:

 

Bin ich mit der Demokratie als Staatsform zufrieden oder mit der jetzigen Ausführung der Demokratie das wird jetzt so in eins vermischt. Die Zustimmung der Demokratie als Staatsform ist deutlich höher!

 

Der Zustand der Demokratie wird in Ostdeutschland sehr viel kritischer gesehen eine westdeutsche Form des Politikbetriebes im Berliner S-Bahn Ring – in der Blase – bestimmte sprachliche Anglizismen überhand nehmen, Regeln, wie man sich auszudrücken hat und vieles andere geht vielen pragmatischeren Ostdeutschen ein bißchen auf den Geist!

 

Moderator (Michael Strempe: Es ist also noch daran zu arbeiten das Verständnis zu fördern  einiges noch zu tun grinst arrogant)

Thomas: Nein, das ist nicht der Punkt, das die Ostdeutschen mehr Verständnis für die Westdeutschen haben müssen umgekehrt eher - gegenseitiger Respekt (Moderator schwätzt mittenrein „Beiderseitig“) das ist sicher Herr ??? Wir brauchen aber nicht: „Wir im Westen wissen schon wie es geht und Ihr im Osten müßt es erst einmal alles lernen!“

Moderator „So war das nicht gemeint – beiderseitiges Verständnis – Velen Dank für Ihren Besuch!“

 

Das Interview findet man in den PDF Dateien ganz oben.

 

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/strempel-und-de-maizires-zu-bundestagsdebatte-deutsche-einheit-100.html

 

 

Helmut Kohl hat verkohlt

 

 

Der Westen hat das mit den Plattenbauten falsch verstanden - sie sollten nicht den Osten platt machen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Ich z.B. habe damals 1990/93ernsthaft überlegt, ob ich „rübbermachen“ sollte - in die Dresdner Gegend - um dort mit anpacken zu können.

 

Auch das von Helmut Kohl rausposaunte „Wir schaffen blühende Landschaften“ wurde im Osten (im Westen glaube ich auch) missverstanden – Kohl hat uns alle verkohlt, er meinte nämlich mit obigem Spruch: Wir bauen alle Konkurrenzfirmen im Osten ab und weiten die Landwirtschaft aus – also blühende Rapslandschaften statt rauchender Fabrikschlote!

 

Es ist nicht nötig, mit dem Lohn auf gleicher Augenhöhe zu sein, weil in Colditz oder Frankfurt an der Oder das allgemeine Preisniveau um einiges niedriger ist wie in Köln oder München!  A b e r , man sollte den Menschen dort drüben (schau mal an, ich schreibe auch immer noch von „drüben“) sehr viel mehr Respekt, Achtung und Dankbarkeit zollen!

 

Sie haben es mit „Wir sind das Volk!“ geschafft die weltweite politische Szene komplett auf den Kopf zu stellen! Das, was die Frauen und Menschen in Belarus gerade auch versuchen. Wir sollten die Sachsen und Thüringer usw. in die Arme nehmen (wie in Berlin bei der Maueröffnung) und uns dafür bedanken, dass SIE es geschafft haben, dass wir nun ohne Zwangsumtausch, ohne erniedrigende und stundenlange Kontrollen an den Grenzen das wunderschöne Dresden besuchen können.

 

Die Sachsen, Thüringer, Brandenburger usw. haben vor über 30 Jahren den Grundstein gelegt für eine neue Weltordnung!  Wir im Westen und die EU müssen uns dafür schämen, dass wir es unte vielem anderen nicht geschafft haben, Russland in ein Friedens- und Freundschaftssystem einzubinden, so quasi als Krönung für den beispiellosen Einsatz unserer lieben OSSIS!

 

DANKE  DANKE  DANKE  DANKE  DANKE  DANKE  DANKE  DANKE  DANKE

 

E U E R     W O S S I  

 

 

Titelbild

 

Spruch von Gero Greb, gemalt und fotografiert von Regula Heinzelmann

 

 

 

 

 

 

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