Kritik an Kulturzeit Kulturzeit  3SAT  02. März 2020

Gero Greb, 7. März 2020

 

Es geht um folgendes Thema  in dieser Sendung!

 

Was haben Mussolini und Höcke gemeinsam??  Sie verbreiten Angst!

 

Dieses Schreiben geht auch an den Rundfunkrat!

 

Es ist unglaublich, was in den letzten Monaten/Jahren auf dem „Kulturkanal 3SAT“ und dann noch speziell in der Sendung „Kulturzeit“ passiert. Ich habe mich vor 1,5 Jahren nach jahrzehntelangem „Zuschauen und -hören“ von dieser Sendung verabschiedet. Nur selten, wie z.B. auch gestern, habe ich mich dazu bewegen lassen, mir diese vollkommen aus dem Ruder laufende „Kultursendung“ anzuschauen. Der Auslöser war der Vorspann nach dem NANO-Beitrag: „Was haben B. Höcke und Mussolini gemeinsam?“

 

Es ist schon sehr erstaunlich, wie einseitig und total linkslastig die GEZ-Medien geworden sind und, was sehr viele gar nicht wahrnehmen, wie hasserfüllt und hassverbreitend Ihre Beiträge sind.

 

Höcke und die AfD mit der Lebenseinstellung und den furchtbaren Taten dieses Diktators – Mussolini - gleichzusetzen ist schon ein sehr starkes Stück und hat mit neutraler Wissens(Kultur)vermittlung absolut nichts mehr zu tun und verstösst, nach meiner Meinung, auch eindeutig gegen das Neutralitätsgebot der Öffentlich Rechtlichen!

 

Damit eines für Sie klar ist, ich bin kein Freund von Björn Höcke - ein Grund ist das marktschreierische - dass er in der Anfangszeit so an sich hatte! Aber ihn mit Mussolini zu vergleichen, ist ein Straftatbestand – VERLEUMDUNG (§ 187 StGB)!

 

Damit ein Zweites klar ist: „Ich mag grundsätzlich, seit ich denken kann, keine Menschen die schreien!“ Da spielt es für mich absolut keine Rolle in welcher Situation das passiert und wer da schreit! Witzigerweise bin ich schwersthörig und vielleicht deshalb so allergisch auf Schreier!

 

Durch diese linksdurchtränkten, einseitigen Sendungen schüren Sie selbst grenzenlosen Hass gegen die AfD und somit gegen einen nicht geringen Teil der Bevölkerung. Es zeigt auch, wie widersprechend  Ihre Hasssendungen sind – denn Sie selber verbreiten mittels Hassorgien Ihre einseitigen Berichterstattungen gegen Hassäusserungen!

 

Hier zwei Hassprediger als Beispiel für das, was nach Ihrer Meinung Gutes von den „Demokraten“ kommt!

 

1. Obermessdieners Schmitt - Mainzer DOM (Mainz wie es stinkt und kracht!)

Den furchtbare Auftritt beim Mainzer Karneval, der ja in der Bütt förmlich explodierte, müssen Sie sich mal in einer ruhigen, neutralen (ich glaube, das geht bei Ihnen gar nicht mehr) Stunde zu Gemüte führen. Vielleicht erkenne dann auch Sie, dass es sich um einen der hasserfülltesten Auftritte im Fasching/Karneval seit dem 2. Weltkrieg handelte. Ich hatte ehrlich Angst, dass es ihn da oben in der Bütt gleich zerbröselt – Herzkollaps oder so etwas. So einen extremen Auftritt können Sie mir bestimmt nicht von der AfD zeigen.

Übrigens, ganz besonders delikat finde ich, dass Herr Schmitt für die SPD im Stadtrat von Nieder-Olm sitzt – aber das wundert einen ja nicht – oder? War es also in Wahrheit eine verfrühte Wahlkampfrede für die SPD – man weiss ja nicht, was in den nächsten Wochen/Monaten mit der GROKO in Berlin passiert!

 

2.  Jem Özdemir

Man kann zur AfD stehen wie man will, aber wenn man dieser Partei vorwirft, dass sie Hass verbreitet, bitte schön, was machen denn Sie über den Öffentlichen Rundfunk. Ich habe die ähnlich (Messdiener - Mainz) hasserfüllte Bundestagsrede von Jem Özdemir (Antwort auf die Rede von G. Curio / AfD) aufgezeichnet. Vergleichen Sie doch bitte einmal (nicht den Inhalt, nur allein die Art der Auftritte) die beiden Reden von G. Curio und C. Özdemir – müsste ja noch im Bundestagsarchiv vorliegen – ich hab sie mir gerade noch einmal angeschaut -gehört!  Und wenn Sie danach (wie ruhig, sachlich G. Curio und wie hetzerisch, marktschreierisch C. Özdemir!) nicht meiner Meinung sind, dann ist mir klar, dass ich die Kulturzeit nicht mehr anschauen/hören muss! Die Rede von Özdemir, meine lieben Leute von 3SAT, ist Populismus pur – nur, Sie wollen das nicht wahrhaben! Erinnern Sie sich an die Rede vom damaligen FDP-Vorsitzenden Brüderle vor einigen Jahren?? Der wäre ja beinahe vom Rednerpult gestürzt, so hat er da oben populisiert (getobt)?

Siehe auch:

http://www.europa-konzept.eu/texte-von-gero-greb/özdemirs-rede-kommentar/

 

Weitere Texte zum Thema

 

http://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/journalistische-grundsätze/

 

http://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/diktatur-der-massenmedien-1/

 

http://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/diktatur-der-massenmedien-2/

 

 

AfD Parteiprogramm

 

Ich bin mir sicher, dass Sie sich das, in einem langwierigen demokratischen Prozess entstandene Parteiprogramm der AfD noch nie durchgelesen haben, sonst wäre Ihnen folgender wichtige Passus gleich am Anfang bestimmt aufgefallen:

 

Auszug aus dem Grundsatzprogramm der AfD!

1.1 Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild

Die AfD setzt sich dafür ein, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild auch in Deutschland einzuführen. Wir wollen dem Volk das Recht geben, über vom Parlament beschlossene Gesetze abzustimmen. Dieses Recht würde in kürzester Zeit präventiv mässigend auf das Parlament wirken und die Flut der oftmals unsinnigen Gesetzesvorlagen nachhaltig eindämmen. Zudem würden die Regelungsinhalte sorgfältiger bedacht, um in Volksabstimmungen bestehen zu können.

Auch Beschlüsse des Parlaments in eigener Sache, beispielsweise über Diäten oder andere Mittelzuweisungen, würden wegen der Überprüfungsmöglichkeit der Bürger massvolle Inhalte haben. Gesetzesinitiativen aus dem Volk haben eigene Gesetzesvorlagen zum Gegenstand und können durch

die Stimmbürger angestossen werden. Ohne Zustimmung des Volkes darf das Grundgesetz nicht

geändert und kein bedeutsamer völkerrechtlicher Vertrag geschlossen werden. Das Volk muss das Recht haben, auch initiativ über Änderungen der Verfassung selbst zu beschliessen. Besonders der Abgabe nationaler Souveränität an die EU und andere internationale Organisationen über die Köpfe

der Bürger hinweg ist hierdurch der Riegel vorgeschoben.

Das deutsche Volk ist ebenso mündig wie das der Schweizer, um ohne Einschränkung über jegliche Themen direkt abzustimmen. Eine natürliche Schranke ergibt sich durch Grundsätze des Völkerrechts.

 

Wenn Sie ehrlich sind, dann werden Sie feststellen, dass die etablierten (undemokratischen) Parteien diese Forderungen (Volksabstimmungen) wie die Pest hassen! Dann gäbe es nämlich, unter anderem, keine Hauruck GG-Änderungen zu sozusagen Schnäppchenpreisen, weil die dann nicht nur vom Verfassungsgericht sondern auch vom Volke bestätigt werden müssten! Meine jahrzehntelange Forderung ist übrigens, dass nur noch eine 3/4 Mehrheit die Verfassung ändern kann! Die Forderung reifte schon in mir, als es die erste GROKO gab! Und ich habe seit 42 Jahren Anschauungsunterricht die Eidgenossenschaft betreffend – ich wohne seit 1977 zwischen der Schweiz!

 

Zum Thema Demokratie einige Texte von Regula Heinzelmann

http://www.europa-konzept.eu/texte-von-regula-heinzelmann/demokratiezerfall/

 

 

 

 

Titelbild

 

Spruch Gero Greb, Foto Regula Heinzelmann

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Regula Heinzelmann