1000 Windräder im schönen Schwarzwald???

Dass der sogenannte „Klimaschutz“ nichts, aber auch gar nichts mit Umweltschutz oder gar Umweltmanagement – von der Produkteplanung bis zum Recyling - zu tun hat, zeigt der Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der CDU in Baden-Württemberg, das sie zum Klimaschutzland im internationalen Massstab machen wollen.

 

https://www.cdu-bw.de/data/documents/2021/05/05/223-60923774d6a1f.pdf

 

Das verkündet man mit einem Dokument mit einem schönen Wald auf dem Titelbild. Das ist zynisch, denn es ist keineswegs sicher, dass dieser noch steht, wenn diese Regierung hoffentlich nach fünf Jahren abgewählt wird.

 

Mit einer Vergabeoffensive für die Vermarktung von Staatswald- und Landesflächen für die Windkraftnutzung könne man die Voraussetzungen für den Bau von bis zu 1000 neuen Windkraftanlagen schaffen.

 

Die Vergabeverfahren werden vereinfacht, z. B. durch eine Standardisierung der zu erwartenden Windkrafterträge pro Hektar. Durch die Vermarktungsoffensive soll mindestens die Hälfte der Flächen bereitgestellt werden, die zur Erreichung der energiepolitischen Ausbauziele im Bereich der Windkraft landesweit jährlich erforderlich sind. Energiewirtschaftliche Belange sind bei der Vergabe zu berücksichtigen, weshalb das Umweltministerium zu beteiligen ist.

 

Für den Windkraftausbau bedarf es zusätzlich einer Vereinheitlichung, Digitalisierung und Qualitätssicherung der Flächennutzungspläne und Regionalpläne sowie einer Anpassung der Windenergie-Tabuzonen der Flugsicherung an den tatsächlichen Bedarf.

 

 

Professor Fritz Vahrenholt, der Autor des Buches „Die kalte Sonne“ hat sich zu dieser Politik geäussert.

 

https://vahrenholt.net

 

https://kaltesonne.de/monatliche-sonnenkolumne/

 

„Für ein Windrad benötigt man 190 ha. Das ist eine Fläche von 1,4 mal 1,4 km². Also stehen dann im Abstand von 1,4 km jeweils ein Windrad mit den entsprechenden Zufahrtsstrassen, die die Waldstücke zerschneiden. Damit die Verbreitung in Windkraftanlagen in naturempfindlichen Gebieten besser vorankommt, hatte ja bereits im November 2020 AGORA Energiewende, der Thinktank, der die Bundesregierung berät, die Lockerung des Tötungsverbots geschützter Arten im Naturschutzrecht verlangt.“

 

„Doch selbst 1000 Windkraftanlagen“, so Vahrenholt, bieten keine gesicherte Stromversorgung im windschwachen Ländle. Der Wegfall der Kernkraftwerke wie Philippsburg 2 (immerhin 13 % der Stromversorgung), kann nur durch stärkeren Import von Strom aus dem Ausland kompensiert werden, darunter das älteste Kernkraftwerk der Welt, das Kernkraftwerk Beznau, das nur sechs Kilometer südlich der baden-württembergischen Grenze im Kanton Aargau steht. Baden-Württemberg verteufelt die Kernkraft, nimmt aber gerne den Strom aus ausländischen Kernkraftwerken.“

 

Grüne Minister in Hessen bewilligten die Abholzung von Wäldern für Windräder und ein neues Stück A 49. Windräder sind keineswegs umweltfreundlich, sie töten Vögel und Insekten, verschandeln Landschaften und für die Erstellung braucht man viel Graue Energie. Mehr dazu von Gero Greb.

 

http://www.europa-konzept.eu/texte-von-gero-greb/kontraproduktive-grüne-politik/

 

 

Wald abholzen gegen die Erderwärmung, die nach Meinung der Grünen von CO2 verursacht wird, widersprüchlicher geht es wohl kaum!

 

Den schönen Schwarzwald verschandeln mit Windrädern, die Vögel und Insekten töten, für den Bau viel graue Energie verbrauchen und Sondermüll verursachen - umweltschädlicher geht es wohl kaum!

 

 

Informationen:

 

https://www.wind-still.ch/effizienz_oekonomie.html

 

http://www.windland.ch/c02_argumente.html

 

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/viele-windkraftanlagen-vor-dem-aus-alte-windraeder-ein-ungeloestes-muellproblem-100.html

 

In einer Ebene mit viel Wind können Windräder allenfalls sinnvoll sein, dazu forscht man über andere Konstruktionen. Aber schöne Berggegenden mit den Dingern verschandeln, dagegen sollte man sich wehren.

 

https://www.energieverbraucherportal.de/energie-magazin/politik/politik-detail/windkraft-im-wandel-forschung-zur-effizienz-von-windraedern

 

 

 

Titelbild

 

Die Ökotyrannei I, gemalt und fotografiert von Regula Heinzelmann 

 

 

 

 

 

 

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© Regula Heinzelmann