Wälder abholzen für Windräder?

 

 

Text von Regula Heinzelmann

 

 

Dass der sogenannte „Klimaschutz“ nichts, aber auch gar nichts mit Umweltschutz oder gar Umweltmanagement – von der Produkteplanung bis zum Recyling - zu tun hat, zeigt der Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der CDU in Baden-Württemberg, das sie zum Klimaschutzland im internationalen Massstab machen wollen und Habecks Einsatz gegen die Abstandsregel für Windräder. 

 

 

8.Februar 2022

 

Windräder und ihre riesigen Stahl- und Betonfundamente zerstören Landschaften, brauchen viel Graue Energie, töten Vögel und Insekten und verursachen Sondermüll. Umweltschädlicher geht es kaum. Obendrein bestehen andere Gefahren. Wenn ein Rotorblatt abfällt, besonders wenn Wind weht, wird es sogar für Menschen lebensgefährlich.

 

Habeck plant, die 10-H-Abstandsregel (Das Windrad muss einen Abstand von der zehnfachen Höhe zu der nächsten Wohnsiedlung haben) abzuschaffen. "Da, wo Abstandsregeln vorgehalten werden, um Verhinderungsplanung zu betreiben, können sie nicht länger bestehen bleiben."

 

Das dürfte den Wert vieler Liegenschaften vermindern, ist also dazu noch faktische Enteignung! 

 

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/robert-habecks-kampf-fuer-die-windmuehlen,SuDSVaX

 

Auf die Frage, wie groß die Gefahr ist, dass sein Vorhaben scheitert, antwortete Habeck mit einem Zitat von Friedrich Hölderlin: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch." Er sei nicht Minister geworden, um nichts zu riskieren - im Gegenteil.

 

 

Lesen Sie dazu Gero Grebs Version 2022 des beliebten Schwarzwaldliedes von Ludwig Wilhelm Auerbach.

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/windradwald-statt-schwarzwald/

 

 

 

Auch in Griechenland werden schützenswerte Landschaften mit Windrädern verbaut, wie folgender Film zeigt.

 

https://www.hr-fernsehen.de/tv-programm/schatten-unter-der-sonne--windkraft-in-der-aegaeis,sendung-123638.html

 

Der folgende eindrückliche Text von Anna Küch ist auch sehr zu empfehlen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/umweltzerstoerung-in-griechenland-windparks-bedrohen-die.979.de.html?dram:article_id=491853

 

 

Mai 2021

 

 

Baden-Württemberg Koalitionsvertrag Grüne und CDU

 

Wald abholzen für angeblich CO2-neutrale Energie - widersprüchlicher geht es wohl kaum!

 

Die Grünen und die CDU verkünden diese Pläne mit folgendem Koalitionsvertrag, auf dessen Titelbild ein schöner Wald abgebildet ist - zynisch, denn es ist keineswegs sicher, dass dieser noch steht, wenn diese Regierung hoffentlich nach fünf Jahren abgewählt wird.

 

https://www.cdu-bw.de/data/documents/2021/05/05/223-60923774d6a1f.pdf

 

Siehe dazu auch meinen Kommentar zum Koalitionspapier von SPD, Grünen und FDP:

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/fdp-spd-grüne-kontraproduktive-umweltpolitik/

 

 

Mit einer Vergabeoffensive für die Vermarktung von Staatswald- und Landesflächen für die Windkraftnutzung könne man die Voraussetzungen für den Bau von bis zu 1000 neuen Windkraftanlagen schaffen.

 

 

Die Vergabeverfahren werden vereinfacht, z. B. durch eine Standardisierung der zu erwartenden Windkrafterträge pro Hektar. Durch die Vermarktungsoffensive soll mindestens die Hälfte der Flächen bereitgestellt werden, die zur Erreichung der energiepolitischen Ausbauziele im Bereich der Windkraft landesweit jährlich erforderlich sind. Energiewirtschaftliche Belange sind bei der Vergabe zu berücksichtigen, weshalb das Umweltministerium zu beteiligen ist.

 

Für den Windkraftausbau bedarf es zusätzlich einer Vereinheitlichung, Digitalisierung und Qualitätssicherung der Flächennutzungspläne und Regionalpläne sowie einer Anpassung der Windenergie-Tabuzonen der Flugsicherung an den tatsächlichen Bedarf.

 

 

Professor Fritz Vahrenholt, der Autor des Buches „Die kalte Sonne“ hat sich zu dieser Politik geäussert.

 

https://vahrenholt.net

 

https://kaltesonne.de/monatliche-sonnenkolumne/

 

„Für ein Windrad benötigt man 190 ha. Das ist eine Fläche von 1,4 mal 1,4 km². Also stehen dann im Abstand von 1,4 km jeweils ein Windrad mit den entsprechenden Zufahrtsstrassen, die die Waldstücke zerschneiden. Damit die Verbreitung in Windkraftanlagen in naturempfindlichen Gebieten besser vorankommt, hatte ja bereits im November 2020 AGORA Energiewende, der Thinktank, der die Bundesregierung berät, die Lockerung des Tötungsverbots geschützter Arten im Naturschutzrecht verlangt.“

 

„Doch selbst 1000 Windkraftanlagen“, so Vahrenholt, bieten keine gesicherte Stromversorgung im windschwachen Ländle. Der Wegfall der Kernkraftwerke wie Philippsburg 2 (immerhin 13 % der Stromversorgung), kann nur durch stärkeren Import von Strom aus dem Ausland kompensiert werden, darunter das älteste Kernkraftwerk der Welt, das Kernkraftwerk Beznau, das nur sechs Kilometer südlich der baden-württembergischen Grenze im Kanton Aargau steht. Baden-Württemberg verteufelt die Kernkraft, nimmt aber gerne den Strom aus ausländischen Kernkraftwerken.“

 

Grüne Minister in Hessen bewilligten die Abholzung von Wäldern für Windräder und ein neues Stück A 49. Windräder sind keineswegs umweltfreundlich, sie töten Vögel und Insekten, verschandeln Landschaften und für die Erstellung braucht man viel Graue Energie. Mehr dazu von Gero Greb.

 

http://www.europa-konzept.eu/texte-von-gero-greb/kontraproduktive-grüne-politik/

 

 

 

Informationen:

 

https://www.wind-still.ch/effizienz_oekonomie.html

 

http://www.windland.ch/c02_argumente.html

 

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/viele-windkraftanlagen-vor-dem-aus-alte-windraeder-ein-ungeloestes-muellproblem-100.html

 

In einer Ebene mit viel Wind können Windräder allenfalls sinnvoll sein, dazu forscht man über andere Konstruktionen. Aber schöne Berggegenden mit den Dingern verschandeln, dagegen sollte man sich wehren.

 

https://www.energieverbraucherportal.de/energie-magazin/politik/politik-detail/windkraft-im-wandel-forschung-zur-effizienz-von-windraedern

 

 

 

Titelbild

 

Die Ökotyrannei I, gemalt und fotografiert von Regula Heinzelmann 

 

 

 

 

 

 

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© Regula Heinzelmann