FDP SPD Grüne: Windige "Klimapolitik"

Text von Regula Heinzelmann

 

19. Oktober 2021

 

Das Sondierungspapier der SPD, FDP und der Grünen kann man hier herunterladen, folgende Zitate kursiv:

 

https://cms.gruene.de/uploads/documents/Ergebnis-der-Sondierungen.pdf

 

Hoffentlich wird Habeck nicht Finanzminister. 

Die meisten Grünen haben noch nie begriffen, dass man für #Umweltmanagement eine funktionierende Wirtschaft mit einem starken Mittelstand - dem die Klima- und Coronaschikanen nur schaden! - benötigt.

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/kein-umweltschutz-ohne-wirtschaft/

 

 

 

Windige Energiepolitik

 

„Für die Windkraft an Land sollen zwei Prozent der Landesflächen ausgewiesen werden. Wir wollen dafür sorgen, dass die Kommunen von Windenergieanlagen und größeren Freiflächen-Solaranlagen auf ihrem Gebiet finanziell angemessen profitieren. Die Kapazitäten für Windenergie auf See werden wir erheblich steigern.“

 

Deutschland hat eine Größe von rund 357.600 Quadratkilometern. 2019 machten Siedlungen und Verkehrsflächen rund 14 Prozent der Landfläche Deutschlands aus.

https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wo-wir-leben/003-Flaechennutzung.html

 

30 Prozent sind Wald und 51 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Zwei Prozent dieser 81 Prozent Landfläche sind gut 5783 Quadratkilometer. Es ist natürlich auch noch die Frage, wie man Landfläche definiert, z.B. ob man die Ortschaften hinzuzählt oder nicht. Da man landwirtschaftliche Flächen nicht so leicht nutzen kann, ist zu befürchten, dass man Wälder abholzt. Die Grünen und die CDU in Baden-Württemberg haben das die "Nutzung" von Wäldern für Windenergie bereits in ihrem Koalitionspapier vereinbart. 

 

https://www.cdu-bw.de/data/documents/2021/05/05/223-60923774d6a1f.pdf

 

Landschaften sollen also mit Windrädern, und nicht zu vergessen ihren riesigen Stahl- und Betonfundamenten verschandelt werden. Weniger umweltfreundlich geht es kaum, siehe auch folgende Beiträge. Gerade, wenn man weniger CO2 ausstossen will, ist die Nutzung, d.h. Rodung von Waldflächen für Windräder absurd und kontraproduktiv. Dazu brauchen diese eine Menge Graue Energie, töten Vögel und Insekten und bestehen teilweise aus Materialien, die bei der Entsorgung als Sondermüll klassifiziert werden. 

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/windige-klimapolitik/

 

Auch in Hessen bewilligten Grüne Minister Waldrodungen für Windräder und ein Stück Autobahn.

https://www.europa-konzept.eu/texte-von-gero-greb/kontraproduktive-grüne-politik/

https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wo-wir-leben/003-Flaechennutzung.html

 

 

Unrealistische Ziele für Solarenergie

 

„Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden. Bürokratische Hürden werden wir abbauen und Wege eröffnen, um private Bauherren finanziell nicht zu überfordern. Wir sehen darin auch ein Konjunkturprogramm für Mittelstand und Handwerk.“ Das wirkt zwar vernünftiger als die Windenergie, dürfte aber vor allem in älteren Häusern mit einem unzumutbaren Aufwand verbunden sein und denkmalgeschützte Gebäude müsste man davon ausnehmen.

 

 

Gas von Putin?

 

"Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung nötig. Idealerweise gelingt das schon bis 2030. Das verlangt den von uns angestrebten massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Errichtung moderner Gaskraftwerke, um den im Laufe der nächsten Jahre steigenden Strom- und Energiebedarf zu wettbewerbsfähigen Preisen zu decken."

 

Und woher kommt dann wohl das Gas? Aus Russland? Abgesehen davon, dass Gas auch nicht unbedingt CO2-neutral ist, gibt es gute Gründe, sich nicht von Putin abhängig zu machen.

 

https://www.europa-konzept.eu/internationale-politik/putins-geschichte/

 

 

 

Das Geschäft mit dem Emissionshandel

 

Man will das Brennstoffemissionshandelsgesetz und den europäischen Emissionshandel im Sinne des EU-Programms „Fit for 55“ überarbeiten. Emissionshandel ist ein Millionengeschäft mit der CO2-These, die Strippenzieher von Greta, auch ihr eigener Vater, leben gut davon.

 

„Im Laufe der Legislaturperiode werden wir die Finanzierung der EEG-Umlage über den Strompreis so schnell wie möglich beenden. Damit senken wir die Stromkosten für private Haushalte und Betriebe.“ Das ist wohl eine Illusion, wenn man berechnet, was die Windräder kosten. Und wer bezahlt später die Entsorgung von dem Windrad-Sondermüll? Will man das wie bei den Kernkraftwerken auf die Steuerzahler abwälzen? Übrigens kommt Kernenergie, z.B. die Modernisierung bestehender und der Bau von modernen Kernkraftwerken, in dem Konzept nicht vor.

 

„Im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien werden wir ein neues Strommarkt-Design erarbeiten.“ (Wem´s im Hirn zu eng isch, der spricht Denglisch, Gero Greb).

 

 

E-Autos und E-Fuels mit schlechter Ökobilanz

 

Damit will man wohl eine Revolution verhindern. Es dürfte auch eine der wenigen Forderungen sein, die die FDP durchgesetzt hat. 

„Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben.“

 

„Gemäß den Vorschlägen der EU-Kommission hieße das im Verkehrsbereich, dass in Europa 2035 nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge zugelassen werden - entsprechend früher wirkt sich dies in Deutschland aus. Außerhalb des bestehenden Systems der Flottengrenzwerte setzen wir uns dafür ein, dass nachweisbar nur mit E-Fuels betankbare Fahrzeuge neu zugelassen werden können. Wir wollen Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität machen und dafür den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur massiv beschleunigen.“

 

 

Das kann natürlich keine gute Ökobilanz ergeben, wenn man die „E-Fuels“ mit Windrädern produziert, siehe oben. Auch Biodiesel ist keineswegs immer umweltfreundlich. 

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/umweltschädlicher-biodiesel/

 

„Im Rahmen klimafreundlicher Mobilität werden wir die Entwicklung intelligenter Systemlösungen für den Individualverkehr und den ÖPNV unterstützen.“ Na ja, man weiss ja inzwischen, dass Elektrobusse nicht so funktionieren, wie man es gerne hätte.

 

Wenn man noch funktionierende Diesel oder Benziner-Fahrzeuge gegen neue Elektroautos ersetzt, verbraucht man viel Graue Energie für die Produktion und den Transport, ein Containerschiff benötigt gut und gern 10´000 Liter Schweröl pro Stunde. Dazu ist der Abbau der Batterierohstoffe oft menschenfeindlich und umweltschädigend.

 

Dass der Strom nicht reicht, wenn man dauernd Kraftwerke abschaltet, dürfte auch klar sein. Und das Problem mit Windrädern lösen zu wollen, bedeutet Beelzebub mit dem Teufel austreiben, siehe oben.

 

Die Produktion von Auto-Ersatzteilen in Deutschland müsste man fördern und Autos so konstruieren, dass man sie leicht einbauen kann.

 

http://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/dieselheuchelei/

 

 

Umweltfreundliche Landwirtschaft

 

Immerhin ein vernünftiges Umweltziel findet man wenigstens: Ein langfristig auskömmliches Einkommen für die Landwirte zu sichern und diese darin unterstützen, die Nutztierhaltung tiergerecht umzubauen. Für Transparenz beim Einkaufen soll eine Haltungskennzeichnung sorgen. Dazu will man Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf das notwenige Maß beschränken. Pflanzen sollen so geschützt werden, dass Nebenwirkungen für Umwelt, Gesundheit und Biodiversität vermieden werden.

 

Weiter müsste man dann noch verhindern, dass fruchtbares Land an Bauspekulanten verkauft wird.

 

Titelbild

 

Gemalt und fotografiert von Regula Heinzelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

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