Text von Regula Heinzelmann
17. Dezember 2025, aktualisiert am 21 Februar 2026
Ein weiterer Höhepunkt der EU-Diktatur – Sanktionen gegen den Schweizer Oberst Jacques Baud und die Journalistin Nathalie Yamb, ebenfalls schweizer Bürgerin.
https://grokipedia.com/page/Nathalie_Yamb
Baud analysierte die Lage in der Ukraine militärisch und natürlich nicht so, wie die EU-Politiker das gern hätten.
Vorgeworfen wird ihm folgendes (Zitat kursiv): Jacques Baud, ehemaliger Oberst der Schweizer Armee und strategischer Analyst, ist regelmäßig Gast in prorussischen Fernseh- und Radioprogrammen. Er fungiert als Sprachrohr für prorussische Propaganda und verbreitet Verschwörungstheorien, indem er beispielsweise die Ukraine bezichtigt, ihre eigene Invasion herbeigeführt zu haben, um der NATO beizutreten.
Daher ist Jacques Baud für Handlungen oder politische Maßnahmen, die der Regierung der Russischen Föderation zuzurechnen sind und die die Stabilität oder die Sicherheit in einem Drittland (Ukraine) untergraben oder bedrohen, durch die Beteiligung am Einsatz von Informationsmanipulation und Einflussnahme verantwortlich, setzt diese um oder unterstützt sie.
Gegen diese Sanktion spricht folgendes:
Sanktionen sind ein starkes Indiz dafür, dass der Sanktionierte in vielem recht hat und die Sanktionierer keine Argumente.
Um objektiven Journalismus zu betreiben muss man sich bei verschiedenen Seiten informieren, egal ob man mit ihnen einig ist oder nicht. Die eigene Meinung darf im Gegenteil keine Rolle spielen. Ebenso gilt, dass man seine Informationen auch überall verbreiten sollte, wo es geht. Es kann gut sein, dass Bauds Einschätzungen Putin auch nicht gefallen. Diese Sanktion ist ein massiver Angriff auf die Informations- und Meinungsfreiheit.
Die Schweiz hat mit der EU ein geltendes Freizügigkeitsabkommen. Jeder Schweizer Bürger hat das Recht, sich auf dem Gebiet der EU aufzuhalten, auf jeden Fall solange er keine Delikte begeht. Das wird mit diesem Entscheid massiv gebrochen.
Eine Analyse, publiziert von Hans-Georg Maaßen über EU-Recht, die zeigt wie unrechtmässig Sanktionen wie die gegen Baud sind.
https://x.com/HGMaassen/status/2003083312898683247
So viel für alle EU-Freunde in der Schweiz, die sich immer noch einbilden, dass es da Rechtssicherheit gibt.
Bitte folgende Petitionen unterschreiben.
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScpOkNwV1X0lLAEGoil1mgAM_Ccf2jIq4v_oo1MKJWSctsR2w/viewform
Petition für Baud:
Laut NZZ wurde einen Monat nach der Verbannung endlich von offizieller Seite auf die Verbannung von Baud reagiert.
Beim Eidgenössischen Departement für auswätige Angelegenheiten findet man keine Stellungnahme dazu.
Am 15. Januar gab es eine Anfrage im Nationalrat:
Zitat: „Es ist festzuhalten, dass der ehemalige Oberst der Schweizer Armee, Jacques Baud nicht wegen gewalttätiger Handlungen oder strafbarer Aktivitäten sanktioniert wurde.“
https://ws-old.parlament.ch/affairs/20254632
Eine weitere Anfrage vom 18. Dezember 2025 wurde folgendermassen beantwortet –
erst am 18. Februar 2026:
Die Schweizer Botschafterin bei der EU in Brüssel hat am 9. Januar 2026 bei der EU interveniert. Dabei hat sie die Einhaltung des Rechts auf ein faires Verfahren verlangt und auf die Wahrung der Meinungsäusserungsfreiheit hingewiesen. Die EU hat deren Achtung zugesichert. Der Vorsteher des EDA hat den Fall des betroffenen Schweizer Staatsangehörigen am 21. Januar 2026 auch gegenüber dem für die Schweiz zuständigen EU-Kommissar Maroš Šefčovič zur Sprache gebracht.
Das EDA verfolgt die weitere Entwicklung im Fall des betroffenen Schweizer Staatsangehörigen eng. Das STS EDA pflegt mit diesem regelmässigen Kontakt und steht ihm für seine Anliegen zur Verfügung. Die Schweizer Mission bei der EU hat diverse technische Fragen zur Umsetzung der gegen ihn verhängten Sanktionen abgeklärt.
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254632
Dieses zögerliche Verhalten unserer Regierung und des Parlamentes ist sehr peinlich für die Schweiz, zumal Baud nicht der einzige Schweizer Bürger ist, gegen den Sanktionen vorgenommen wurden oder zu befürchten sind.
Man muss aber zeigen und zwar auch öffentlich, dass man sich von solchen Drohungen nicht einschüchtern lässt und derart menschenrechtswidrige Verfahren auf keinen Fall akzeptiert.
Dazu eine interessante Analyse zum Begriff "Desinformationsakteur. Dieser Begrif müsste ein Unwort des Jahres werden.
https://x.com/AnwaltUlbrich/status/2011939072852328870
Das Prinzip muss lauten: Man leitet ein rechtsstaatliches Verfahren ein, wenn eine Person gegen Vorschriften verstösst, die der Verfassung und den Menschenrechten entsprechen, was z.B. bei den Coronagesetzen oft nicht der Fall war. Ist das nicht der Fall, hat man die Leute ganz einfach in Ruhe zu lassen.
Das aktuelle Interview mit Baud von der Weltwoche:
https://www.youtube.com/watch?si=BYYcJWO3D-JQg3qN&v=XLcqwrabN68&feature=youtu.be
Weitere Interviews mit Baud:
https://www.youtube.com/watch?v=_XmHuKsvv-g
https://www.youtube.com/watch?v=iqIZxYyQCj8https://www.youtube.com/watch?v=iqIZxYyQCj8
Sanktionen der EU gegen Einzelpersonen:
Der Digital Service Act und weitere Gesetze gefährden die Meinungs- und Informationsfreiheit in der EU.
Juristische Analyse im Link. Die Erklärung der EU dazu ist orwellistisch: „Schaffung eines sichereren digitalen Raums, in dem die Grundrechte aller Nutzer digitaler Dienste geschützt sind.“
https://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/eu-contra-informationsfreiheit/
Fazit: Die EU muss weg!
Am besten man löst die EU geordnet auf und gründet für Völker, die keinen Alleingang wünschen, eine neue Organisation mit hoher Souveränität der Staaten und Volksentscheiden. Dabei soll mein Heimatland Schweiz auch mitmachen.
Mein Konzept:
http://www.europa-konzept.eu/eine-neue-organisation-für-europa/