Klimaheuchelei erfordert Zensur

 

Text von Regula Heinzelmann

 

28. November 2025

 

 

An der Klimakonferenz COP 30 in Belém beschlossen einige Länder, darunter Deutschland, Zensurmassnahmen für Klimaberichterstattung einzuführen. Ausserdem will man Entwicklungsländern Geld für Klimamassnahmen zur Verfügung stellen und einen Fonds zur Erhaltung von Regenwäldern gründen.

 

 

Bevor die Konferenz begann wurde eine neue vierspurige Autobahn gebaut, die sich durch Zehntausende Hektar geschützten Amazonas-Regenwalds zieht. Sie soll den Verkehr in der Stadt erleichtern. Entlang der teilweise ausgebauten Strasse ragen auf beiden Seiten üppige Regenwaldgebiete empor – eine Erinnerung daran, was einst dort war. In dem gerodeten Land, das sich mehr als 13 km (8 Meilen) durch den Regenwald bis nach Belém erstreckt, stapelte man Holzstämme.

 

Die brasilianische Landesregierung lobte die „nachhaltigen“ Eigenschaften der Autobahn, aber Einheimische und Umweltschützer sind über die ökologischen Folgen empört.

 

Hierzu ein Bericht der BBC:

https://www.bbc.com/news/articles/c9vy191rgn1o

 

 

Klimazensur

 

Es wurde eine Deklaration präsentiert, die nichts anderes bedeutet als das Bestreben, Informationen über das Klima und die Umwelt zu zensurieren. Diese wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Zivilgesellschaft der Global Initiative Advisory Group und bisher von folgenden Ländern unterstützt – Brasilien, Kanada, Chile, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden und Uruguay.

 

Es gab nie Einigkeit der Wissenschaftler, sondern viele gegensätzliche Klimathesen.

 

Für 10 Tage richtige Wetterprognose braucht man Hochleistungscomputer. Längerfristige Klimaprognosen sind unmöglich, für die IPCC und auch für ihre - seit Jahren diskriminierten – Kritiker. Aber die CO2-These ist seit der Gründung der IPCC 1988 ein Geschäftsmodell.

 

Weitere Informationen dazu in folgenden Link:

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/wer-profitiert-von-der-klimapolitik/

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/wer-profitiert-von-der-klimapolitik/

 

Ein Kommentar von EIKE  (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) über die Konferenz:

https://eike-klima-energie.eu/2025/11/26/ein-blick-hinter-die-kulissen-der-desastroesen-un-klimakonferenz/

 

 

Die folgenden Zitate stammen aus dem offiziellen Pressetext im Link.

https://unfccc.int/news/countries-seal-landmark-declaration-at-cop30-marking-first-time-information-integrity-is-prioritized

 

Die Deklaration verpflichtet die Unterzeichner, die Integrität von Informationen im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene zu fördern, im Einklang mit dem internationalen Menschenrechtsrecht und den Grundsätzen des Pariser Abkommens.

 

Die Erklärung ruft Regierungen, den Privatsektor, die Zivilgesellschaft, die Wissenschaft und Geldgeber dazu auf, konkrete Massnahmen zu ergreifen, um den wachsenden Einfluss von Desinformation, Fehlinformation, Leugnung und gezielten Angriffen auf Umweltjournalisten, -verteidiger, Wissenschaftler und Forscher einzudämmen, die Klimaschutzmassnahmen untergraben und die gesellschaftliche Stabilität bedrohen.

 

„Wir müssen gegen Fehlinformationen, Desinformationen, Online-Belästigung und Greenwashing vorgehen“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres im Vorfeld der COP30.

 

Die Deklaration betont, dass die Mobilisierung aller Akteure in der Gesellschaft den Zugang zu konsistenten, verlässlichen, genauen und evidenzbasierten Informationen über den Klimawandel erfordert, die unverzichtbar sind, um Bewusstsein zu schaffen, die öffentliche Beteiligung zu fördern, Rechenschaftspflicht zu ermöglichen und das öffentliche Vertrauen in dringende Klimapolitiken und -massnahmen aufzubauen.

 

Unter der Deklaration verpflichten sich die Unterzeichner:

Die Integrität von Informationen im Zusammenhang mit dem Klimawandel im Einklang mit dem internationalen Menschenrechtsschutz, einschliesslich der Standards der Meinungsfreiheit, zu fördern

Die Nachhaltigkeit eines vielfältigen und widerstandsfähigen Mediensystems zu unterstützen, um eine genaue und verlässliche Berichterstattung über Klima- und Umweltfragen sicherzustellen. Widersprüchlich. Ein vielfältiges Mediensystem berücksichtigt auch gegensätzliche Klimathesen, was ja gerade nicht erwünscht ist.

Die Aufnahme von Verpflichtungen zur Informationsintegrität in die Agenda „Action for Climate Empowerment“ unter der UNFCCC zu unterstützen

Informierte und inklusive Klimamassnahmen zu fördern, indem gleichberechtigter Zugang zu genauen, evidenzbasierten und verständlichen Informationen für alle ermöglicht wird. Für 10 Tage richtige Wetterprognose braucht man Hochleistungscomputer. Längerfristige Klimaprognosen sind unmöglich, sowohl für die Vertreter der CO2-These und auch für ihre - seit Jahren diskriminierten – Kritiker.

 

Da die Ressourcen weltweit nicht ausreichen, fordert die Erklärung die Regierungen auf, Mittel für die Forschung zur Integrität von Klimainformationen bereitzustellen, insbesondere in Entwicklungsländern. Sie fordert auch den Privatsektor auf, sich zu verpflichten, die Informationsintegrität in ihren Geschäftspraktiken zu gewährleisten und transparente, menschenrechtskonforme Werbemassnahmen zu praktizieren, die die Informationsintegrität stärken und zuverlässigen Journalismus unterstützen.

 

 

Die Grosse Transformation

 

Der UNEP-Anpassungslückenbericht schätzt, dass Entwicklungsländer bis 2030 jährlich 215–387 Milliarden US-Dollar benötigen werden, um Resilienz gegen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels aufzubauen. Dies ist mehr als zehnmal so viel wie die derzeitigen internationalen öffentlichen Mittel, auf die Entwicklungsländer für Anpassungsmassnahmen zugreifen können. Um diese Lücke zu schliessen, ist eine Verbesserung der Koordination zwischen Finanzquellen, Unterstützungsanbietern und Empfängerländern erforderlich, um den Zugang zu einem grösseren Finanzpool für Anpassungsmassnahmen zu verbessern.

 

In der MENA-Region und Südasien haben 11 der 30 Länder ihren ersten Nationalen Anpassungsplan (NAP) eingereicht, wobei die Hälfte dieser Länder eine spezifische Finanzierungsstrategie enthält. Mit der Erstellung weiterer NAPs wird die Notwendigkeit ihrer Umsetzung immer dringlicher. Der Erste Globale Bestandsaufnahmeaufruf forderte die Vertragsparteien, die dies noch nicht getan haben, auf, bis 2025 nationale Anpassungspläne, -politiken und Planungsprozesse zu erstellen und bis 2030 Fortschritte bei deren Umsetzung zu erzielen. Daher ist es wichtig, den aktuellen Stand der Anpassungsfinanzierung in der Region zu erfassen und bestehende Lücken zu schliessen, um die Fähigkeit der Länder zu stärken, Mittel für die zügige Umsetzung ihrer NAPs zu erhalten. Die Stärkung der Verbindungen zu internationalen Finanzierungsquellen und der Aufbau inländischer Kapazitäten zur Nutzung verschiedener Finanzierungsquellen werden entscheidend sein, um die erforderlichen Mittel zur Deckung des wachsenden Anpassungsbedarfs zu mobilisieren.

 

Das ist eine Fortsetzung der Grossen Transformation – keine Verschwörungstheorie auch wenn das Wort so klingt. Dieses sogenannte Klimarettungsprogramm ist in Wahrheit ein Konzept von Vermögensumverteilung vom Norden nach Süden. Festgelegt wurde es 2007 im Potsdam Memorandum, Infos im Link. Was es kostet, hat man schon etwa 2010 berechnet - 1.000 Mrd. US-$ pro Jahr bis 2030, nachher mehr.

Das Geld könnte man besser anwenden für echten Umweltschutz, z.B. um die Umwelttechnik wie Kläranlagen, Luftreinhaltung und Recycling weltweit verfügbar zu machen. Soweit sind wir noch lange nicht.

 

https://www.europa-konzept.eu/umweltmanagement-statt-co2-abzockerei/klimapolitik-die-grosse-transformation/

 

 

Das betreffende Dokument und andere Unterlagen kann man hier herunterladen:

 

https://unfccc.int/documents

 

 

Schutz der Regenwälder?

 

Der von Brasilien gestartete neue Fonds zum Schutz des Regenwaldes – er ist eines der positiven Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Belém (COP30). Dabei sollen Länder belohnt werden, die ihre Wälder erhalten. Für jeden zerstörten Hektar Wald sollen Sanktionen erfolgen.

 

Neben Geld von öffentlichen Gebern ist vorgesehen, für den Fonds Geld von privaten Investoren einzuwerben. Damit soll er eine substanzielle Erweiterung erfahren. Nach Brasilien, Indonesien und Norwegen hat sich auch Deutschland verpflichtet, einen namhaften Beitrag zu leisten.

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/abschluss-cop30-2395690

 

Das ist das gescheiteste, was man seit Jahren an solchen Konferenzen gehört hat.

 

Übrigens keine neue Idee, schon 1990 gab es sogenannte Dept-for-Nature-Swaps. Damals verstand man darunter die Verpflichtung für Schuldnerländer landschaftlich relativ unberührte Gebieten nicht zu nutzen, sondern unter Naturschutz zu stellen. Dafür wurde den Ländern einen Teil der Schulden erlassen. Mit einigen Ländern wurden solche Abkommen geschlossen, z.B. mit Costa Rica, Bolivien, Sambia und den Philippinen. Leider konnte man damit die Abholzung der Regenwälder in grossem Stil nicht verhindern. Und wenn man nicht den Einsatz von Geldmitteln genau kontrolliert ist zu befürchten, dass das auch mit dem neuen Abkommen nicht möglich ist.

 

 

Kommentar: Moderne Inquisition statt seriösem Journalismus

 

Zuverlässiger Journalismus ist grundsätzlich neutral und zitiert unterschiedliche Meinungen zu einem Thema, ohne sie zu bewerten, siehe folgenden Link. Meine 40 jährige Erfahrung im Mediengeschäft hat mir gezeigt, dass etwas faul ist, wenn die meisten Medien ins gleiche Horn tuten, egal um welches Thema es geht – und wenn jemand Zensur verlangt natürlich erst recht.

 

 

Wenn diese Erklärung die Meinung der „Klimaleugner“ – ein unsinniges Wort, denn niemand leugnet das Klima und seinen Wandel – unterdrücken will, dann kann von seriösem Journalismus keine Rede mehr sein.

 

https://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/journalistische-grundsätze/

 

Es geht hier also nicht um Information, sondern um moderne Inquisition, die auch in Bezug auf das Klima seit Jahren der Inquisition zu Luthers Zeiten ähnlich ist. Wie Luther müssen wir uns dagegen standhaft wehren.

 

https://www.europa-konzept.eu/geben-sie-gedankenfreiheit-schiller/inquisition-vor-500-jahren-und-heute/

 

 

 

 

 

 

 

 

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