Kernenergie: Neue Innovationen

 

Text von Regula Heinzelmann

 

30. März 2026

 

Kernenergie ist Zukunftstechnik, auch in Europa. Das sollte man alles fördern, bevor man diese Techniken an China verkauft.

 

https://www.base.bund.de/de/nukleare-sicherheit/kerntechnik/alternative-reaktorkonzepte/alternative-reaktorkonzepte_inhalt.html

 

Nach der heute gängigen Definition steht die Abkürzung SMR für Small Modular Reactor, also kleine modulare Reaktoren. „Klein“ bezieht sich in diesem Zusammenhang üblicherweise auf eine elektrische Leistung von bis zu 300 Megawatt (MWe). Reaktoren mit einer Leistung von ca. 1 bis 10 MWe werden dabei auch als Mikroreaktoren (Micro Modular Reactors, MMR) bezeichnet.

 

Die wesentlichen Komponenten eines Primärkreises – also insbesondere der Reaktordruckbehälter und der daran anschließende Kühlkreislauf – sind alle in einem einzigen Modul enthalten sein sollen. Dahinter steckt neben der Transportfähigkeit die Idee, mit einem solchen Modul die wesentlichen Teile eines Kraftwerks in einer Fabrik vorzufertigen und die Arbeiten auf der Baustelle so zu minimieren. Einzelne Module mit geringer Leistung sollen dann bei Bedarf zu einem größeren Kraftwerk zusammengeschlossen werden können. Weitere Informationen im folgenden Text der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS).

 

 

Beispiele für neue Entwicklungen

 

Transmutex in Genf entwickelt einen neuen Typ von Kernreaktor, der kostengünstig kohlenstoffarmen Strom liefern soll.

 

https://www.transmutex.com/

 

https://www.psi.ch/de/ahl/scientific-highlights/transmutex-at-psi-hotlab

 

 

Das deutsch-kanadische Kerntechnik-Startup Dual Fluid entwickelte einen kleinen schnellen Reaktor mit flüssigem Brennstoff und separater Kühlschleife mit flüssigem Blei.

 

https://dual-fluid.com/

 

 

Abfallrecycling für die Unabhängigkeit

 

Die sogenannten „Abfälle“ lassen sich als wertvolle Rohstoffe wiederverwerten, was uns unabhängiger von importierten Energieträgern macht.

 

https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000128494092/recyceln-statt-wegsperren-das-lukrative-zweite-leben-von-atommuell

 

https://nuklearia.de/2020/06/20/koennen-auch-alte-kernkraftwerke-atommuell-recyceln/

 

 

Eine Studie der Bundesstelle für Sprunginnovationen zeigt folgendes:

 

Bereits die erste Demonstrationsanlage (Investitionskosten bei sofortiger Errichtung von ca. 1,5 Mrd. EUR; jährliche Betriebskosten von gut 115 Mio. EUR) wäre mit den erwirtschafteten Erlösen aus medizinischen Radioisotopen, Rohstoffen für industrielle

Zwecke, der Entsorgung atomarer Abfälle und Prozesswärme rentabel (Baukostenreduktion um ca. 30 % bei Nachnutzung ehemaliger AKW-Standorte). Der Nettobarwert beläuft sich je nach Szenario zwischen 1 und 7 Milliarden Euro. Da die Recyclingeinheit der Anlage bis zu vier Neutronenquellen versorgen kann, wären bei weiteren Einrichtungen signifikante Einsparungen zu erwarten.

 

Die Inbetriebnahme einer Gesamtanlage bestehend aus beschleunigergetriebener Neutronenquelle sowie Recycling- und Verglasungseinheiten sind technisch bis etwa 2035 möglich.

 

https://dpadocs.dpaq.de/20484_SPRIND_Studie_Beschleunigergetriebene_Neutronenquelle.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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